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Aushalten und Mitgehen

Aushalten und Mitgehen

25m 43s

Krankenpfleger und Ärztinnen hetzen gestresst von Patient zu Patient. In dem ganzen Gewusel steht auf einmal jemand, der Zeit hat. Genau das will die Klinikseelsorge auch mitbringen: Zeit. Zeit zum Aushalten auch von schlechten Nachrichten und intensiven Gefühlen. Die Klinikseelsorgenden versuchen sich dabei ganz auf ihr Gegenüber einzulassen. Für sie ist es viel intensiver als in der Gemeindeseelsorge und auch deutlich vielschichtiger.
Mehr dazu in dieser Podcast-Folge.

Der Ort ist diesmal ein Ort der Stille im Klinikum Ludwigsburg.

Aus dem Glauben ins Handeln kommen

Aus dem Glauben ins Handeln kommen

12m 31s

Lagerfeuergottesdienste, kreative Impulse und miteinander Grenzen und Abendteuer erleben: So sieht Verbandsseelsorge bei den Pfadfindern der DPSG (Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart aus.

Der frisch gebackene Diözesankurat (Verbandsseelsorger), Gerold Traub, ist durch die Pfadfinder sogar zur Berufung als Gemeindereferent gekommen. Bei den Pfadfindern konnte er neue Erfahrungen mit Kirche und Glauben machen und die Gemeinschaft stark erleben.

An seiner neuen Aufgabe als Diözesankurat reizt ihn besonders die Mischung aus den spirituellen und administrativen Aufgaben. „Aus dem Glauben ins Handeln zu kommen“, sei dabei das Entscheidende als Kurat – sowohl im Stamm als auch im Bezirk, in der...

Doppelt unabhängig

Doppelt unabhängig

27m 23s

Die Militärseelsorge ist doppelt unabhängig: sie ist eine eigenständige Diözese und untersteht nicht der Befehlskette im Militär. Deswegen könne er auf manche Bedürfnisse der Soldatinnen und Soldaten besser eingehen als beispielsweise Militär-Psychologen, erklärt Militärseelsorger Thomas. Er ist beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw stationiert und war schon auf Einsätzen in Afghanistan, im Kosovo, auf Mali und im Niger.
Einen Einblick hinter die Kulissen des KSK und der Militärseelsorge bietet diese Podcastfolge.

Der Ort ist diesmal die Kapelle auf dem KSK Gelände in Calw.

Sagenumwobener Wallfahrtsort tut Augen und Seele gut

Sagenumwobener Wallfahrtsort tut Augen und Seele gut

17m 46s

Schon in vorchristlicher Zeit sei Höchstberg ein Kraftort gewesen und seit dem 14. Jahrhundert als christlicher Wallfahrtsort belegt, erklärt Wallfahrtsseelsorger Klaus Bangert.

„Viele Menschen kommen hier her. Sie schätzen das Familiäre, das Grüne – sie sagen das tut Augen und der Seele gut“, erzählt er. Das familiäre werde noch verstärkt, dadurch, dass er mit seiner Familie im Pfarrhaus lebt und fast immer ansprechbar sei.

Prägend für Höchstberg ist die „Gottesmutter im Nussbaum“. Was es damit auf sich hat und welche Legenden sich darum ranken, kann man in dieser Folge erfahren.

Der Ort ist diesmal die Wallfahrtskirche in Höchstberg.

Zwischen Badestelle, Zelten und Wohnwagen

Zwischen Badestelle, Zelten und Wohnwagen

14m 26s

Ferien auf dem Campingplatz ist für manch einen zur Tradition geworden. Auch auf die Gottesdienste und anderen Angebote der Campingseelsorge wollen viele nicht mehr verzichten. Der ein oder andere will sogar genau hier heiraten, sein Kind taufen oder sich beerdigen lassen. Die Gründe dafür reichen weiter als die gute ökumenische Zusammenarbeit, erklärt Diakonin Marlene Grühler von der Campingseelsorge: „Die Menschen wissen, sie sind willkommen, wie sie sind, mit ihren Zweifeln und Fragen. Daraus entwickeln sich oft tiefe Gespräche.“
Mehr zur Campingseelsorge in dieser Podcastfolge.

Der Ort ist diesmal die Eiche am Bodensee auf dem Campingplatz Gohren.

Sie machen den Flughafen menschenfreundlicher

Sie machen den Flughafen menschenfreundlicher

16m 17s

Es ist wieder Sommer, Ferien- und Reisezeit. Das kann hektisch werden, besonders wenn sich das ein oder andere Problem auftut. Da ist die Seelsorge am Flughafen genau der richtige Ansprechpartner. Die Flughafenseelsorgerin Mechthild Foldenauer, ihr evangelischer Kollege und einige Ehrenamtliche helfen weiter bei jeglichen Problemen. „Oft sprechen die Leute über familiäre Probleme“, erzählt sie. Auch, wenn das Flugzeug oder der Bus einen einfach stehen gelassen hat oder man einen Unfall verdauen muss, bekomme man bei Hilfe ihr. Wer einfach nur mal seine Ruhe im lauten Flughafen braucht oder die Zeit für ein Gebet nutzen möchte, kann den Raum der Stille...

Die Welt erspüren ohne Augenlicht

Die Welt erspüren ohne Augenlicht

17m 40s

Monika Schaufler ist Seelsorgerin bei Menschen mit Sehbehinderung und Blindheit. Sie kümmert sich vor allem um Neuerblindete und macht inklusive spirituelle Angebote. Ihr ist wichtig, dass die Menschen merken, dass sie etwas wert sind, auch wenn sie ihr Augenlicht verloren haben und auf Hilfe angewiesen sind. Sich an die Situation zu gewöhnen, sei sehr herausfordernd für die Betroffen und Angehörigen, denn „85% der Informationen nehmen wir Menschen über die Augen wahr. Wenn ich nichts mehr sehe, versuche ich besser hinzuhören – Ist da jemand? Kommt da jemand? – zu fühlen – Ist hier jemand im Raum? – Rieche ich jemanden?“...

Hinter Gittern blüht der Glaube auf

Hinter Gittern blüht der Glaube auf

25m 45s

In den Gefängniszellen der JVA Ravensburg sitzen die unterschiedlichsten Männer ein. Dennoch bekommt Gefängnisseelsorger Georg Gebhard Unmengen an Anträgen von den Gefangenen. Die Spiritualität blühe hinter Gittern förmlich auf, erzählt er. Dabei spiele die Konfession und auch der Glaube eher eine untergeordnete Rolle. Vom Seelsorger und in den Gebeten und Gottesdiensten erführen viele die meiste Zuwendung im Gefängnisalltag.
Wie das genau aussieht, erzählt diese Podcastfolge.

Der Ort ist diesmal die JVA Ravensburg.

Konzerte, Glitzer und Seelsorge

Konzerte, Glitzer und Seelsorge

19m 55s

Konzerte, Glitzerstation, Hüpfburg und Seelsorge passen zusammen. Auf dem Kesselfestival in Stuttgart sind Seelsorgende vor Ort, helfen in schwierigen Situationen und sorgen für gute Stimmung – selbst bei Dauerregen.
Wie das genau aussieht, erzählt diese Podcastfolge.

Der Ort ist diesmal das Kesselfestival.

Mit der Heiligen Barbara immerfort auf den Baustellen unterwegs

Mit der Heiligen Barbara immerfort auf den Baustellen unterwegs

12m 0s

Diakon Peter Maile ist „immerfort auf den Baustellen unterwegs und im Einsatz für würdige und gute Arbeit.“ Dabei ist ihm die Wertschätzung der Arbeiter besonders wichtig, denn „der Mensch soll im Mittelpunkt stehen.“
Besonders wichtig ist den Tunnelbauern der Schutz der Heiligen Barbara. Die Statue steht an jedem Tunneleingang und „die Leute stecken da ihr Herz rein“, erzählt Maile.
Ihm gefällt an seiner Arbeit am meisten, „dass ich eine Welt kennenlernen durfte, die mir vorher ganz unbekannt war.“

Der Ort ist diesmal ein Tunneldurchbruch mitten auf einer neuen Eisenbahnstrecke.